Schulkonzept

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“

A. de Saint-Exupery

Leitmotiv: „Lass' es mich selber tun!“
Erziehung der Kinder zum selbständigen Lernen, zur Eigeninitiative, zur Selbsterkennung und zur Toleranz

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Methoden im Anfangsunterricht

  • Deutsch: u.a. Lesen durch Schreiben
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  • Mathematik: u.a. „Mathe 2000“
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Lehr- und Lernformen in den Klassen 1 – 4
Morgenkreis / Abschlusskreis

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Der Morgenkreis ermöglicht es unseren Kindern, gemeinsam in den Tag zu starten. Sie erzählen ihnen bedeutsame Erlebnisse und teilen der Klassengemeinschaft ihre Arbeitsvorhaben für den Tag mit. Im Abschlusskreis können die Kinder ihre Arbeitsergebnisse des Tages vorstellen. Gleichzeitig wird abgefragt, ob sie ihre Vorhaben in der Arbeitszeit umsetzen konnten. Auf diese Weise erhalten sie eine Rückmeldung über ihr Arbeitsverhalten und können ihre Kompetenzen des selbstorganisierten Lernens weiterentwickeln. Der Kreis wird von einem Kind zwei Wochen lang geleitet. So können unsere Kinder im Sinne einer demokratischen Erziehung an der Gestaltung des Unterrichts teilhaben.

Lesezeit
Ein wesentliches Ziel der Schule ist es, die Freude am Lesen zu fördern. Das heißt vor allem auch, dass sich unsere Kinder nach eigenem Interesse ihre Lesebücher suchen können. Innerhalb der Lesezeit (20 bis 30 Minuten am Tag) liest jedes Kind individuell in seinem Buch. Ist ein Buch ausgelesen, wird ein Beitrag dazu ins Lesetagebuch geschrieben. Um unsere Kinder an Kinderbuchklassiker und „wertvolle“ Kinderbücher heranzuführen, wird ihnen während der Frühstückspause vorgelesen.

Projektorienti­erter Unterricht
Diese Lernform ermöglicht es unseren Kindern, sich ein Sachthema unter einem selbstgewähltem Aspekt zu erschließen. Über ein gemeinsames Brainstorming und das Erstellen einer Mindmap erhalten die Kinder Klarheit darüber, was sie über die Sache schon wissen. Sie überlegen sich nun anhand dieser Gedankenlandkarte eine Forscherfrage, die sie dann selbstständig beantworten. Dabei entwickeln die Kinder die Fähigkeit, mit Sachbüchern und der Internetrecherche umzugehen sowie Informationen aus einem Text zu entnehmen und dann mit eigenen Worten zu formulieren. Nur so kann gewährleistet werden, dass sie die gelesenen Informationen tatsächlich verstehen. Die Arbeitsergebnisse werden zum Abschluss im Klassenverband präsentiert.

Gruppenarbeit / Partnerarbeit default alt. text

Es ist wichtig und notwendig Kindern die Gelegenheit zu geben, gemeinsam ein ihnen gestelltes Problem zu lösen. Dabei erproben sie das Argumentieren und Diskutieren. Sie lernen, eigene Ideen in die Lösungsfindung einzubringen, gleichzeitig aber auch auf andere Lösungsvorschläge einzugehen und diese abzuwägen.

Patenzeit
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Die Schüler der 3. Klasse übernehmen die Patenschaft für die Kinder der 1. Klassen. Die Paten helfen den Schulanfängern beim Einfinden ins Schulleben, lesen ihnen vor und bearbeiten kleine Forscheraufträge mit ihren Patenkindern. Somit lernen die Kleinen ganz viel von den Großen, aber auch umgekehrt.

Wochenplan – Unterricht
Die Kinder erhalten einen individuellen Arbeitsplan, auf dem sowohl Aufgaben mit Pflichtcharakter als auch Aufgabenangebote und Arbeitsanregungen notiert sind. Dieser Plan muss in einem bestimmten Zeitraum von ihnen selbstständig bearbeitet werden. Dementsprechend wird der Unterschiedlichkeit der Kinder Rechnung getragen, denn sie können selbst über den Arbeitsort, Arbeitspartner und das Lerntempo entscheiden. Dabei lernen die Kinder, sich ihre Arbeit selbst zu organisieren und ihre Arbeitszeit effektiv einzuteilen.

Werkstatt – Unterricht default alt. text

Die Kinder erarbeiten sich vorwiegend selbständig neue Lerninhalte. Sie bearbeiten verschiedene Lernangebote in unterschiedlichen Sozialformen und in unterschiedlicher Zeit mit bereitgestelltem oder zu besorgendem Material. Jedes Lernangebot wird von einem Kind als „Chef“ betreut. Auf diese Weise übernimmt jeder Verantwortung und kann überprüfen, ob er sein Lernangebot verstanden hat, indem er es einem anderen Kind bei Nachfrage erläutern muss.

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Integrierter Frontalunterricht
Diese Lernform ist ein zumeist thematisch orientierter und sprachlich vermittelter Unterricht, in dem die Kinder gemeinsam unterrichtet werden und in dem der Lehrer die Arbeits-, Interaktions- und Kommunikation­sprozesse steuert und kontrolliert.

Lernen an Stationen
Die Schüler erhalten Arbeitspläne mit Pflicht-und Wahlaufgaben, die Stationen genannt werden. Die Kinder haben Wahlmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Zeiteinteilung, der Reihenfolge der Aufgaben und der Sozialform. 

Lernkompetenz
Selbsteinschätzun­gsbogen
Damit Kinder Lernkompetenzen gut ausbilden, sollen sie während des Lernens Möglichkeiten zur Selbsteinschätzung ihrer Arbeit und Leistung erhalten. Unser Lehrerteam hat darum für alle Schüler die Kriterien für einzelne Lernbereiche erstellt. Diese Selbsteinschätzun­gsbögen bearbeiten die Kinder halbjährlich.

Neue Medien
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In jedem Klassenzimmer gibt es Computer mit Lernprogrammen und Internetzugang, die zur Unterrichtsarbeit regelmäßig genutzt werden.

Schulangebote

  • Feste im Jahreskreis
  • Konzertbesuche
  • Museumsbesuche
  • Durchführung einer Lesenacht
  • Besuch der Fahrbibliothek
  • Theateraufführungen
  • Besuch der Buchmesse
  • Klassenfahrten
  • regelmäßige Elternrunden
  • Elternstammtisch
  • Zusammenarbeit mit Kindergärten
  • Schulgarten
  • „Grüne Schule“
  • Schuljahresab­schlussfest

All dies bietet Raum für verschiedene Wirklichkeiten, Sichtweisen, Lösungswege und Bedürfnisse unserer Schüler.